iPhone Geocaching

30 Jan, 2009

Muggelirritator

Posted by: tenrapid In: Software

Es gibt diese Caches, besonders in der Stadt, die sich ungestört nur am 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag früh um 6 Uhr loggen lassen. Zu allen anderen Zeiten sind ausgefeilte Ablenkungsmanöver nötig.

Ein iPhone für alle Fälle
Erneut zeigt sich, daß man als iPhone-Geocacher für jede Situation gewappnet ist. Schließlich war der Erwerb des Apfeltelefons nicht nur eine aus einem vagen Bauchgefühl heraus getätigte Spontanaktion, sondern das Ergebnis einer wohlüberlegten Entscheidung. Und zwar einer guten.

So gibt es seit kurzem unter dem irreführenden Namen “Tingalin” ein unentbehrliches Werkzeug des engagierten Großstadtcachers: Den Muggelirritator.

Der eine sucht, der andere irritiert
Hier ist Teamarbeit gefragt. Während Geocacher 1 konzentriert nach der Dose fingert, lenkt Geocacher 2 mit exotischen Klängen die Aufmerksamkeit umstehender Muggles auf sich. Und mit etwas Glück reicht es zum Schluss auch für zwei Tassen Kaffee.

Muggelirritator aka Tingalin (iTunes App Store Link) 3.99 €

Es versteht sich von selbst, daß der Muggelirritator unter keinen Umständen in Kinderhände geraten darf. (Video+Pointe via iPhoneBlog)

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23 Jan, 2009

„1 Update gefunden“

Posted by: tenrapid In: Software

logo_geocachingFTF! Heute morgen war es endlich soweit. Das für Anfang Januar angekündigte Update auf Version 1.2 der offiziellen Geocaching App hat es durch den Apple-Review-Prozess geschafft (man kennt das ja, das kann dauern) und den Weg in den AppStore gefunden. Größte Neuerung: Fieldnotes. Soll heißen, man kann nun direkt im Programm Fund oder Nichtfund loggen.

Fieldnotes

Kurz und schmerzlos geloggt.

Kurz und schmerzlos geloggt.

Neben “Gefunden!” und “Nicht gefunden” lassen sich auch die restlichen drei Logtypen “Kommentar schreiben”, “Soll archiviert werden” und “Wartung nötig” auswählen. Ob und wie das Ganze funktioniert, muss noch getestet werden. Irgendeine Filmdose in der näheren Umgebung darf sich schon mal frisch machen.

UPDATE: Inzwischen hat sich eine adäquate Dose von mir finden lassen, was umgehend vor Ort in einer Fieldnote protokolliert wurde. Zu diesem Zeitpunkt ist der Cache aber noch nicht auf geocaching.com geloggt. Vielmehr wartet auf den heimkehrenden Cacher eine Liste aller verfassten Fieldnotes auf ihre Bearbeitung.

Fieldnotes Link

In der rechten Spalte der Profilseite findet sich der Link zu den Fieldnotes.

Liste der gespeicherten Fieldnotes. Ein Klick auf "Post Log" führt zum bekannten Log-Formular.

Liste der gespeicherten Fieldnotes. Ein Klick auf "Post Log" führt zum fertig ausgefüllten Log-Formular.

Im vertrauten Log-Formular können nun noch Rechtschreibfehler entfernt, Bilder hochgeladen und Trackables abgelegt werden.

Lokalisierung

Dem aufmerksamen Betrachter wird es im ersten Bild schon aufgefallen sein: Groundspeak Inc. spricht jetzt auch Deutsch mit dem Cachervolk. Die Anwendung ist „komplett“ lokalisiert.

Jawoll, geht klar.

Jawoll, geht klar.

So sehen die Einstellungen in deutscher Lokalisierung aus. Ungelogen!

So sehen die Einstellungen in deutscher Lokalisierung aus. Ungelogen!

Nicht nur wir Germanen, auch die Franzosen und Holländer werden Gelegenheit haben, über die ein oder andere besonders gelungene Übersetzung zu schmunzeln.

Links zu geocaching.com in der Detailansicht

Neue Möglichkeiten in der Cache-Detailansicht

Neue Möglichkeiten in der Cache-Detailansicht. Außerdem werden jetzt bis zu 10 statt bisher 5 letzte Logeinträge angezeigt.

Auch die Trackables bekamen ein Link zur entsprechenden Seite auf geocaching.com spendiert.

Auch die Trackables bekamen einen Link zur entsprechenden Seite auf geocaching.com spendiert.

Kompass

Die Navigationsansicht wurde ebenfalls überarbeitet. Ob sich an der Navigation selbst etwas geändert hat, wird der erste Praxistest zeigen.

Versprüht nicht mehr den spröden Charme der vorherigen Kompassrose. Dafür sind die Textangaben nun wesentlich unruhiger angeordnet.

Versprüht nicht mehr den spröden Charme der vorherigen Kompassrose. Dafür sind die Zahlenangaben nun wesentlich unruhiger angeordnet.

Fazit

Endlich hat die Anwendung den Funktionsumfang erreicht, den sie schon von Beginn an hätte haben müssen. So wären viele negative Bewertungen im AppStore ausgeblieben. Ob das Programm wie versprochen stabiler läuft, wird der Langzeittest zeigen. Und vielleicht auch eure Erfahrungsberichte in den Kommentaren…

Weitere Berichte zum Update auch bei den Cyberberrys, im Freiluftblog, auf streitenberger.net und bei von Richthofen.

14 Jan, 2009

Zu kalt zum Cachen?

Posted by: tenrapid In: Hardware

Womit wir beim Thema wären, denn einen entscheidenden Nachteil hat das iPhone bei diesen Witterungsbedingungen: Der kapazitive Touchscreen funktioniert nur bei direktem Hautkontakt, auf Handschuhe reagiert er mit kühler Arroganz. Da sehe ich meine Finger schon in den Generalstreik treten und den Dienst am Geocacher verweigern.

Doch es gibt Abhilfe. Ich habe vier Anbieter gefunden, die um das Wohl des iPhone-Besitzers bei Minusgraden besorgt sind und spezielle Handschuhe für Tochscreenbenutzer im Sortiment haben. Durch eine spezielle Beschichtung im Bereich der Fingerkuppen werden die elektrischen Eigenschaften der Haut nachempfunden.

Klassisch gestrickt

DOTGLOVES

Die elegante Variante gibt es von DOTS. Aber will man damit nach Dosen fingern?
“Knit” von DOTS für US$ 15

Hightech I

Tavo Gloves

Die PlayPoint-Technologie macht’s möglich: Mit goldenen Fingerspitzen nach der Dose greifen.
TAVO Gloves für US$ 29.99

Hightech II

marmot_gloves

Die Handwärmer von Marmot weisen ihren Träger sehr deutlich als Touchscreenbediener aus.
“iGlove Liner” von Marmot für US$ 30

Hightech III

thenorthface_gloves

Ebenfalls sehr auffällig ist das Modell “E-TIP” von The North Face. Marc von appsblog.de hat einen Erfahrungsbericht zu diesen Handschuhen geschrieben, die zudem wohl die einzigen direkt in Deutschland erhältlichen sind. 
“E-TIP” von The North Face für 29.95 €

Handschuhe vom Apfel?

Übrigens wurde vor ein paar Tagen ein Apple-Patentantrag für iPhone-Handschuhe vom 28. Juni 2008 veröffentlicht. Will man in Cupertino jetzt auch den Handschuhmarkt aufmischen? Oder eher Lizenzgebühren von Zubehörherstellern kassieren? Fragen über Fragen.

Falls jemand schon einen der hier genannten Handwärmer im Einsatz hat, würde ich mich über Erfahrungsberichte in den Kommentaren freuen.

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  • nevs2010: hier ist aber seit Januar stille? geschlossen? _ Ich bin begeisterter Geocacher via iPhone. Gerade Berlin ist in der Hinsicht sehr dankbar.
  • Alexander: URL ist leider nicht mehr Online. Also kein einloggen möglich.
  • Feroc: Da könnte man sich fast mal überlegen sich das fürs iPhone zu holen und mal auf Schatzsuche zu gehen. Das könnte man vielleicht mit dem Wunsch ein

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Geocaching mit dem iPhone?

Mit dem Telefon auf Dosensuche, kann das gut gehen? Wie nützlich sind die Geocaching-Apps? Gibt es Zubehör, dass das Leben des iPhone-Geocachers erleichtert? Findet man überhaupt etwas und wenn ja, wie geht es danach Mensch und Gerät?

Antworten auf diese Fragen gibt es in loser Folge hier auf iphonegeocaching.de!